Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen prime-deer (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden über die Nutzung der Webinar-Dienstleistungen.
Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Der Anbieter stellt dem Kunden eine Plattform zur Durchführung von Online-Webinaren zur Verfügung. Der genaue Leistungsumfang richtet sich nach dem gewählten Paket und der aktuellen Leistungsbeschreibung.
Die Darstellung der Dienstleistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.
Der Kunde gibt durch das Absenden des Kontaktformulars ein Angebot ab. Der Vertrag kommt erst durch die Bestätigung des Anbieters zustande.
Alle Preise verstehen sich in Euro und zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Die Rechnungsstellung erfolgt monatlich im Voraus. Die Zahlung ist innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung fällig.
Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen.
Der Vertrag wird für die vereinbarte Mindestlaufzeit geschlossen und verlängert sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern er nicht mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende der Laufzeit gekündigt wird.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Der Kunde verpflichtet sich:
Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit der Plattform von 99 % im Jahresmittel. Geplante Wartungsarbeiten werden rechtzeitig angekündigt und finden vorzugsweise außerhalb der Geschäftszeiten statt.
Höhere Gewalt, Störungen im Bereich Dritter oder technische Probleme außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters begründen keine Pflichtverletzung.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
Die Haftung für Datenverlust wird auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien eingetreten wäre.
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten gemäß seiner Datenschutzerklärung und im Einklang mit der DSGVO. Soweit der Kunde personenbezogene Daten Dritter über die Plattform verarbeitet, handelt der Anbieter als Auftragsverarbeiter.
Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen zu ändern. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die geänderten AGB als angenommen.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Berlin, sofern der Kunde Kaufmann ist.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: August 2026